Reform Pflegeversicherung

Der Umbau der Pflegeversicherung

Wissenschaftliche Berechnungen haben ergeben, dass die Zahl der pflegebedürftigen Menschen bis zum Jahr 2050 auf vier Millionen steigen wird. Das Erschreckende dabei ist, dass es aber immer weniger Beitragszahler gibt. Deshalb gibt es seit 2013 eine vom Staat geförderte Zusatzversicherung bezüglich der Pflege.

Das neue Konzept der Pflegeversicherung

Die Bundesregierung ist der Hauptzuständige für die Reform der Pflegeversicherung. Zwar brachten die neuen Gesetze bezüglich der Pflege viele Neuerungen und Verbesserungen für diejenigen, die auf Pflege angewiesen sind, aber viele Fragen bleiben ungeklärt. Die Regierung muss sich jetzt darum kümmern, eine Verbesserung der Leistungen und der Bezahlungen von dem Pflegepersonal zu erzielen. Außerdem ist ein weiterer Schwerpunkt des neuen Konzeptes, den Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, so lange eine selbständige und freie Lebensführung zu garantieren, wie es nur möglich ist. Doch alle diese Punkte gleichzeitig zu realisieren, stellt für die Politiker ein großes Problem dar. Die neue Pflegereform beinhaltet, neben der staatlichen Förderung und der Verstärkung der Hauspflege, die Erhöhung des Beitragssatzes um 0,1 %, damit eine bessere Leistung für Pflegefälle möglich ist. Die Pflegeversicherung wurde 1995 eingeführt, um jedem Bürger der Bundesrepublik Deutschland Pflege nach Bedürftigkeit zu gewährleisten.

Pflege-Bahr nach Riester-Vorbild

Im Vordergrund sollte die Integration der älteren Menschen in die Gesellschaft stehen. Keine andere Sozialversicherung leidet derartig unter der Veränderung der Alterspyramide wie die Pflegeversicherung. Als Pflege-Bahr bezeichnet man eine private Zusatzversicherung für die Pflege, die vom Staat gefördert wird und von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr durchgesetzt wurde. Ideal wäre es, wenn Menschen privat vorsorgen würden, wie es in der Rente üblich ist. Von der Bundesregierung wurde die private Vorsorge monatlich mit fünf Euro bezuschusst. Seit 1. Jänner 2013 bekommt man für einen abgeschlossenen Vertrag 60 Euro vom Staat als Förderung, mit der Bedingung mindestens zehn Euro monatlich einzuzahlen. Zu beachten ist aber dass nicht jede Zusatzversicherung vom Staat gefördert wird, denn diese sind an strenge Bestimmungen gekoppelt.

Beratung und Information

Neben der staatlichen Pflegeversicherung stehen Ihnen aber noch weitere Alternativen offen, um sich abzusichern. Lassen Sie sich hier am besten von spezialisierten Dienstleistern beraten und holen Sie ausführliche Informationen ein. Nur wenn Sie bestens Informiert sind, können Sie auch das Maximum für Ihre Pflege rausholen.

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